CSR- & Nachhaltigkeits-Gesetz ist da!

Das „Gesetz zur Stärkung der nichtfinanziellen Berichterstattung der Unternehmen in ihren Lage- und Konzernlageberichten (CSR-Richtlinie-Umsetzungsgesetz)“ ist da. Siehe „Aktuelle Gesetzgebungsverfahren“ (Abruf vom 21. September 2016)

Mit dem Nachhaltigkeitskodex  zeigen Unternehmen und Organisationen, was den Kern unternehmerischer Nachhaltigkeit in ihrer jeweiligen Organisation ausmacht. Akteure des Kapitalmarktes nutzen die DNK-Entsprechenserklärungen zur Bewertung der nichtfinanziellen Leistung von Unternehmen.

Bundeskanzlerin Angela Merkel erklärt dazu:

»Der Nachhaltigkeitskodex ermöglicht Unternehmen ihr Nachhaltigkeitsengagement transparent, vergleichbar und damit auch anschaulich für Investoren und Konsumenten darzulegen. Ich glaube, dass dieses Konzept überzeugt, denn der Kodex findet auch über die deutschen Grenzen hinweg in Europa großes Interesse. []« (anlässlich der Jahreskonferenz des Rates für Nachhaltige Entwicklung am 02.06.2014, PDF der Rede zum Download, via @NHKodex)

Was Unternehmen „im Hinblick auf die neuen EU-Anforderungen zur Angabe nichtfinanzieller und die Diversität betreffender Informationen beachten müssen“, beschreibt auch EY.

Weitere Informationen zu CSR und dem Nachhaltigkeitskodex in Ihrem Unternehmen auf unserer CSR-Subseite.

Ziele

Neujahr: Ziele fixieren und erreichen

Ziele

Die zu den Feiertagen verkündeten Vorsätze haben meist ein knappes Haltbarkeitsdatum. Für Geschäftsführer und Unternehmer wäre es ein Verhängnis, wenn sie nicht eigene Pläne für das neue (Geschäfts)Jahr hätten. Doch was für Unternehmen und Betriebe funktioniert, zahlt sich auch auf persönlicher Ebene aus.

Im Folgenden zeige ich Ihnen, wie Sie Ihre „guten Vorsätze“ realisieren können:
Ziele fixieren und erreichen (Anleitung)

Wir wünschen Ihnen ein erfolgreiches Jahr 2015 und gutes Gelingen für Ihre Ziele 2015. Ich freue mich auf Ihre Anregungen und Ihre Ziele kennen zu lernen. Berichten Sie mir, wenn Sie sie erreicht haben oder Hilfe benötigen!

Mit besten Grüßen für 2015,
Robert Brunner

Mit CSR-Kommunikation eine bessere Welt schaffen

In der Öffentlichkeit wird Nachhaltigkeitskommunikation häufig mit Greenwashing gleichgesetzt. Das bringt in CSR handelnde Unternehmen und die Kommunikationsbranche in Misskredit. Greenwashing ist primär das unprofessionelle Herangehen an die CSR-Kommunikation. Der Kommunikator hat eine sehr strategische Rolle, denn er muss die Akzeptanz in der Öffentlichkeit herstellen.

Dabei bedeutet CSR ein neues Kommunikationsverständnis. Das wird im folgenden Paradigmenwechsel deutlich: Nach dem alten Verständnis ist die Aufgabe des Kommunikators, zu „verkaufen“ und nicht „die Welt zu retten.“ Heute gilt: „Aufgabe des Kommunikators ist, für werthaltige Geschäfte zu sorgen, die eigenen Stakeholder glücklich zu machen und auch eine bessere Welt zu schaffen. Mehr dazu auf http://www.bimpress.de/index.php?id=178&L=0#L-Service-CSR

„Legitimieren können mich nur andere“

Die Corporate Social Responsibility braucht eine dialogorientierte Kommunikation und funktioniert nicht als Monolog. „Legitimieren können mich nur andere, das kann ich nicht selber“, Gabriele Faber-Wiener, Mitglied des österreichischen PR-Ethik-Rates.

Für die CSR-Kommunikation gelte stärker als für andere PR-Bereich der Grundsatz: „In before out.“ Die Verantwortungsübernahme müsse im Unternehmen Wirklichkeit werden, bevor sie nach außen getragen werden könne, sagt Faber-Wiener. Denn, „legitimieren können mich nur andere“.

Entscheidend ist dabei, CSR auf der Business-Ebene, der Ebene der zentralen Geschäftsentscheidungen, zu verankern.

CSR ist deshalb auch im Kern des Unternehmens zu verankern. Damit etwa Corporate Volunteering-Programme nicht zu einem Zynismus der Belegschaft führen. Dabei gehe es nicht um perfekte Unternehmen.

In der Nachhaltigkeitskommunikation ist es vielmehr wichtig, dass ein Unternehmen auch seine Schwachstellen benennt: „Ich darf als Unternehmen selbstkritisch sein, damit ich glaubwürdig bin.“ Dies sollte im Einklang mit den Werten des Unternehmens geschehen.

Mehr dazu auf http://www.bimpress.de/index.php?id=178&L=0#L-Service-CSR

Ziele

Ziele für 2014 fixieren und erreichen

Ziele

Die zu den Feiertagen verkündeten Vorsätze haben meist ein knappes Haltbarkeitsdatum. Für Geschäftsführer und Unternehmer wäre es ein Verhängnis, wenn sie nicht eigene Pläne für das neue (Geschäfts)Jahr hätten. Doch was für Unternehmen und Betriebe funktioniert, zahlt sich auch auf persönlicher Ebene aus.

Im Folgenden zeige ich Ihnen, wie Sie Ihre „guten Vorsätze“ in 2014 realisieren können.

Zwar gibt es viele Zeitmanagementsysteme und ähnliche Tipps. Sie sind häufig zu einfach oder bilden nur einen Teil des sog. Zieleprozesses ab. Am bekanntesten ist wohl die SMART-Formel.

Malen Sie Ihr Zielbild

Wo möchten Sie in einem Jahr sein mit Ihrem Unternehmen? Sie wissen auch schon, wo Sie in drei oder sieben Jahren stehen möchten? Indem Sie sich dieses Ziel detailgenau ausmalen, gestalten Sie es sich so attraktiv wie möglich. Denken Sie dabei daran, was es Ihnen bringt oder wozu Sie es in dieser Zeit erreicht haben möchten.

  • Wenn Sie Einwände oder Bedenken zu den einzelnen Zielen haben, notieren Sie sie auf einem extra Blatt, um sie separat zu klären.
  • Unterscheiden Sie dabei zwischen Zielen und Möglichkeiten wie Wünschen.
  • Überprüfen Sie nun, wer Sie hierbei unterstützen könnte oder wen Sie hierzu einbeziehen möchten. Sprich, was als Ego-Tripp funktionieren mag, eingebunden in ihre soziale Umgebung – ob privat oder in der Work-Life-Balance – macht Sie erst erfolgreich.

Wenn Sie Ihre Zielformulierung so präzisiert haben, wissen Sie auch, wen Sie hierzu nötig haben oder einbeziehen bzw. überzeugen wollen. Die SMART-Formel wird erst um den sog. Öko-Check sozial verankert. Dies vermeidet beziehungs- oder familiär bedingte „Bremsen“ oder fügt wichtige „Human Resources“ Ihres sozialen oder beruflichen Netzwerkes hinzu.

Nachdem Sie Ihre Ziele schriftlich niedergelegt haben, nehmen Sie ein großes Blatt Papier und malen Sie Ihr Zielbild. Es sollte alle ihre Ziele enthalten, die Sie bis dahin oder zu diesem Zeitpunkt erreicht haben wollen. Es beschreibt Ihre Gegenwart zu diesem Zeitpunkt. Ja, nehmen Sie ruhig Bundstifte dazu her. Es muss kein Rembrandt werden. Zeichnen Sie es in Ihnen zugänglichen und bekannten Bildern und so attraktiv wie möglich. Seinen Sie dabei ruhig stolz auf sich, wenn Zeichnen sonst nicht zu Ihrer Stärke gehört hat. Legen Sie Ihr „Zielebild“ in Ihren Safe. Haben Sie es dann griffbereit, wenn Sie mal an Ihrer Zielausrichtung zweifeln sollten. Es sollte nur Ihnen zugänglich sein.

Gönnen Sie sich nun eine Pause. In einem nächsten Schritt notieren Sie ihre „Vorstufen“ oder Einzelschritte, die Sie vom Ziel rückwärts bis heute für richtig halten.

Schließlich klassifizieren Sie diese Schritte nach Aufgaben. Dabei unterscheiden Sie zwischen Aufgaben eines Managers und eines Unternehmers. Wenn Sie angestellter Geschäftsführer oder Führungskraft sind, werden Sie Ihre Aufgaben als „Manager“ finden. Aufgaben, die eine „Entscheidung auf höherer Ebene“ erfordern, fassen Sie zusammen, beispielsweise auf einem Extrablatt, damit Sie sie für ein geeignetes Gespräch bereit haben.

Sind Sie als geschäftsführender Gesellschafter, Inhaber oder Unternehmer in der Verantwortung, überlegen Sie, welche Aufgaben Sie delegieren können.

Das Prinzip hier basiert auf dem Nationalökonom Joseph Schumpeter und wurde in wissenschaftlichen Untersuchungen bestätigt.

Wenn Sie weitere Informationen zu dieser Vorgehensweise wünschen, würde ich mich über Ihr Interesse freuen.
Ich wünsche Ihnen ein erfolgreiches Jahr 2014 und gutes Gelingen für Ihre Ziele 2014.

Fotoquelle: Stefan Rajewski – Fotolia.com

Trends für Welt 2.0

Das Jahr neigt sich dem Ende. Ein Rückblick jagt den anderen. – Nachdem die Welt am 21.12.2012 untergehen hätte sollen, ist Gelegenheit, Online-Trends für eine Welt 2.0 zu beschreiben, beginnend für das Jahr 2013:

Social Media Monitoring

Die Phase von Versuch und Irrtum auf Social-Media-Plattformen ist Vergangenheit. Unternehmen können ihr Engagement inzwischen planen und Erfolge messen – auch jenseits reiner Follower- und Fan-Zahlen. Ein entscheidender Faktor für den Erfolg gerade auf Twitter ist es, die richtigen Nutzer anzusprechen, diejenigen, die wirklich Einfluss haben. Finden lassen sich diese Meinungsbildner mit TweetLevel, einem kostenlosen Online-Tool, das die PR-Agentur Edelman jetzt in einer neuen Version vorstellt. Damit lassen sich die für ein PR- oder Marketingvorhaben wichtigsten Twitter-Nutzer anhand ihres Online-Verhaltens identifizieren. Es ist nach bekannten Kategorien untergliedert. Mal ausprobieren!

Big Data, Social Data

Marketingverantwortliche haben immer mehr Daten zu verwalten. Ein Grund ist die Auswertung von Internet-Spuren (wie Cookies) und Posts in Social Networks. Insgesamt stehen Unternehmen vor einer Datenexplosion, wie die Experton Group beschreibt: Allein im Jahr 2012 erzeugte die Menschheit voraussichtlich so viele Informationen wie in der gesamten Menschheitsgeschichte zuvor. Das Problem aus IT-Sicht dabei ist, diese Datenmengen sind mit vielen klassischen Analytics-Lösungen nicht wirklich auswertbar. Big Data-Lösungen und Hardoop-Umgebungen sollen dies lösen können. Interessante Beispiele aus dem E-Commerce hier und aus dem Bereich Cleantech hier.

Das Internet der Dinge

„Das Internet der Dinge wird die Welt verändern…“, sagen bereits viele Experten voraus. Zunächst war damit gemeint, Gegenstände zu markieren und über das Web verfolgen zu können – wie ein Paket auf seinem Zustellweg – mittels Barcodes oder RFID. Ein neuerer Ansatz mag auch in der Maschine-zu-Maschine-Kommunikation (M2M) liegen. Deren Anwendungspotenzial liegt nicht nur in der Logistik, sondern vor allem im Auto (Sicherheit, Telematik) und im Alltag. Das wurde ja auch schon auf der re:publica diskutiert.

Fotodienste

Jedoch, heutige Versionen des Internets der Dinge finden sich in Bilderdiensten wie Pinterest. Vor gerade mal zwei Jahren gestartet, listete das Time-Magazin die Plattform bereits in seiner August-Ausgabe 2011 als eine der „50 Best Websites of 2011“. Hierin mag auch der Grund für den Kauf von Instragam durch Facebook liegen. Nach dem er sich, wie sein großer Bruder, seine Nutzer mit neuen AGBs abspenstig zu machen droht, sind Alternativen gerade hoch gesucht. So bekommen Angezählte wieder neues Leben, so wie Flickr. Populärer könnte auch der neue Twitter-Dienst sein, denn Fotos und Smartphones war schon lange eine gute Verbindung. Als Nächstes warten wir auf ein echtes Bildbearbeitungsprogramm für mobile Devices wie die von Google seinerzeit übernommene Anwendung Picasa sie vorstellte.

Social Media werden Unternehmens-fähig

Ja, „Google+ bleibt vorerst der Datenfriedhof mit der besten Usability.“ Auch werden die Social Media mehr und mehr von den Unternehmen angenommen: vor allem zu Werbezwecken. Aber auch als Email-Ersatz. Was Xing in Deutschland für viele Anwender schon ist („das bessere Facebook für Berufstätige“) ist Yammer.com in amerikanischen Unternehmen. Anwendungen für „Social Enterprises 2.0“ werden 2013 populärer werden.

Crowdsourcing

Während Esoteriker vom Ende der Welt träumen, Aktienkurse wie derzeit neue Höhen erklimmen, werden neue Finanzierungsquellen erschlossen. Crowdsourcing wird salonfähig werden. Es könnte sich auch für etablierte Unternehmen rentabeler erweisen, als gleich an die Börse zu gehen.

Augmented Reality

„Die Realität ist nicht genug.“ Ob James Bond eine AR-Brille benutzte, hierfür bin ich für Hinweise dankbar. Fakt ist, dass AR die Automotive-Labore verlassen hat. Mit dem Smartphone wird diese Technik massentauglich. Seine Vorteile wird es auf diese Weise auch in Industrie-Anwendungen finden.

Wir wünschen: Gutes Gelingen und ein erfolgreiches 2013!